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Probentage Neuss im August 2007

Probentage 2007 in Neuss

 

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Am Mittwoch, 8.8.2007 wurden die Orchestermitglieder von den Eltern und dem Schulleiter verabschiedet und mit guten Wünschen auf die Reise geschickt.
Der Bus war mit 42 Personen, Gepäck und vor allem Instrumenten so voll, dass der Kontrabass in der Schule bleiben musste.
Nach knapp einer Stunde Fahrzeit konnten wir vor der DJH in Neuss auspacken und gleich im Tagesraum alles für die erste Probe aufbauen.

Bis zum Mittagessen hatten wir schon die ersten beiden Literaturstücke geprobt.

Die Zimmerverteilung war unproblematisch, wir hätten sogar ein Zimmer mehr gehabt, doch die Schülerinnen aus der Klasse 7b wollten lieber mit einem Notbett vorlieb nehmen, als sich auf zwei Zimmer verteilen zu müssen.

Schon um 13.15 Uhr ging es für die Blechbläser weiter, eine Probe der Stücke für die Eröffnung der Märtyrerausstellung im November stand an.

Währenddessen durften die anderen noch auf dem Fußballplatz toben, die Viertklässler der anderen Gruppe waren erfolgreich vertrieben worden.

 Vor der Kaffeepause waren die beiden nächsten Stücke erarbeitet und sorgten in den Köpfen der „Neuen“ für viel Verwirrung. Da hatte man gerade die Finger auf dem Instrument sortiert, die richtigen Töne endlich erkannt, neue Griffe gelernt und schon ging es zum nächsten Stück! Das war ganz schön anstrengend.

So stand dann nach der Kaffeepause, die einige lieber auf dem Fußballfeld als im Speiseraum verbrachten, eine getrennte Probe an.
Unter der Leitung von Herrn Menn-Hilger blieben die Flöten, Oboen und Geigen zusammen mit den drei Schlagzeugern im Tagesraum. Für alle andern musste ein Platz in der Herberge gefunden werden.

Gut hatten es die Posaunen, die durften in das schöne Kaminzimmer. Die Saxophone kamen ins Spielzimmer, die Klarinetten in ein „Schlafzimmer“ und die Trompeten in die Disco.
Leider hatte uns Kathi schon verlassen, weil sie „vergrippt“ war.
Nach intensiver Probe aller 4 Stücke gab es dann – für die meisten viel zu früh – um 18.00 Uhr Abendbrot und wieder Fußball. Vor der letzten Probe um 19.30 Uhr mussten wir deshalb auf einige Jungs warten, weil sie sich erst frisch machen mussten.
Um 20.30 Uhr durften endlich die Instrumente eingepackt werden und die Lippen und Arme ausgeschüttelt werden. Allseits zufrieden ging es zum gemütlichen Teil über.

Die Nachtruhe ab 22.00 h kam auch wieder viel zu früh. Vor allem die 8b war damit gar nicht einverstanden, schließlich war es ja schon ihr letzter Abend.

Am Donnerstag ging es nach dem Frühstück gleich mit Klassik los. Robert Schumanns „Album für die Jugend“ wurde geprobt. Gesa und Simone waren zu uns gestoßen, so dass wir bis auf die erkrankten Schüler vollzählig waren. Mit 43 Personen war der Raum schon fast überfüllt.

Eine Verletzte hatten wir inzwischen auch, Janine hatte sich einen Finger gequetscht. So kamen Janine und Frau Scheibner zu einer trotz allem vergnüglichen Taxifahrt in die Innenstadt von Neuss.

Bei der getrennten Probe mussten sich diesmal die Posaunen in einem Zimmer arrangieren, die Trompeten hatten das schöne Kaminzimmer.

Wieder vereint ging es dann mit Proben weiter bis die Schüler der 8b um 20.00 Uhr abgeholt wurden. Gleichzeitig haben wir uns auch von Simone und Gesa verabschiedet.
Eine letzte Probe endete um 21.00 Uhr.

Am Freitagmorgen waren alle sichtbar müde, doch es wurde unbarmherzig geprobt.

Fazit:

Wir haben noch nie so schlechtes Wetter gehabt wie in diesem Jahr, aber wir haben uns die Laune nicht verdrießen lassen.

Wir haben so viel geprobt wie noch nie: 14,5 Stunden, das sind mehr als 19 Schulstunden! (Zum Vergleich: 2005 probten wir 13 Stunden, 2006 waren es 13 Stunden und 40 Min.)

Es sind noch nie so viele Schüler mitgefahren, das Orchester ist mit über 40 Schülern so groß wie noch nie. Deshalb passen wir auch nicht mehr in den Musikraum, sondern proben freitags im PZ.
 
Außer einem gebrochenen Finger und einer dicken Erkältung gab es keine großen Aufregungen (von einer falsch eingepackten Jacke und von umgestürzten Wasserbechern abgesehen).

Tischdienst: Was ist das? Eine Regelung war nicht nötig, hat vorzüglich geklappt.
Hin- und Rückfahrt liefen reibungslos und zügig (nicht ganz eine Stunde).

Alle zufrieden und müde.

So sind wir schon gut vorbereitet auf unser

Schulkonzert am 6. Dezember 2007 um 19.00 Uhr

im Theodor-Heuss-Gymnasium.

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