|
1943, zwei Jahre lang ist Leningrad von den Deutschen belagert. Jewgeni Schwarz (1896 - 1956) und seine Theatergruppe werden ausgeflogen und Schwarz nimmt die Arbeit an einem bereits 1940 begonnenen Theaterstück wieder auf: "Der Drache". Den Theatermann interessiert das Innenleben von Menschen unter einer Diktatur.
1944 soll das "Märchen" in Moskau gespielt werden. Das Stück, das sich auf den ersten Blick gegen Hitler-Deutschland richtet, wird nach zwei öffentlichen Proben von Stalin verboten: Auch die Sowjetunion erkennt ihr Zerrbild im Spiegel der Märchensatire.
In irgendeiner Stadt irgendwo. Seit 400 Jahren tyrannisiert ein Drache die Menschen, weil er aber auch Schutz verspricht, hat man sich mit ihm arrangiert. Für seine Dienste opfern die Büprger jedes Jahr bereitwillig die schönste Jungfrau der Stadt.
Als der fahrende Ritter Lanzelot, ein professionellet Held, erfährt, dass die liebreizende Elsa das nächste Opfer werden soll, fordert er dem Tyrannen zum Duell. Das hingegebn begeistert die Bürger nur wenig, sie fürchten sich vor dem Zusammenbruch der liebgewordenen, alten Ordnung.
zurück
|