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Schulprogramm - Pädagogische Grundorientierung
2.1 Das Theodor-Heuss-Gymnasium als Schule am Ort
2.2 Erziehung und Bildung
2.3 Voraussetzungen für einen erfolgreichen Schulbesuch 2.4 Prinzipien des Lehrens und Lernens
2.1 Das Theodor-Heuss-Gymnasium als Schule am Ort
Das THG ist das einzige Gymnasium der Stadt Radevormwald. Es liegt zusammen mit der Realschule, der Hauptschule und den Sporthallen in einem Schulkomplex am Rande der Stadt. Die Einbettung des Schulgeländes in eine naturnahe Umgebung stellt einen Standortfaktor dar, der wesentlich dazu beiträgt, dass sich die Schülerinnen und Schüler in ihrer Umgebung wohl fühlen können. Die räumliche Nähe der Schulen bietet viele Vorteile und Möglichkeiten der Zusammenarbeit und der Konfliktbewältigung.
Die Schülerschaft des THG rekrutiert sich in erster Linie aus Schülern der Grundschulen der Stadt Radevormwald, der Wupperorte, vereinzelt auch der Nachbarstädte.
Sie hat als Schule am Ort einen Standortvorteil, den es zu nutzen gilt:
Vielfältig sind die Möglichkeiten der pädagogischen und fachlichen Arbeit und der Zusammenarbeit mit Institutionen am Ort. Diese prägen entscheidend das Schulleben des Gymnasiums.
Neben der selbstverständlichen Zusammenarbeit mit dem Schulträger gibt es traditionell weitere außerschulische Partner, mit denen sowohl regelmäßig als auch punktuell kooperiert wird:
die örtliche Musikschule und die Ev. Luth. Kirchengemeinde, die beide die Bläserklassen (Kap. 4.1) mittragen,
die örtlichen Institutionen und Firmen, die beim Betriebspraktikum und bei Betriebserkundungen mitwirken,
die regionale Presse, die das Projekt „Schüler machen Zeitung“ ermöglicht,
die Sparkasse, die regelmäßig Wettbewerbe wie das „Börsenspiel“ ausschreibt,
der Stadtsportverband, der Schulsportgemeinschaften und Talentfördergruppen einrichtet.
2.2 Erziehung und Bildung
Das THG ermöglicht seinen Schülern den Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife. Dies beinhaltet sowohl die Aufnahme eines Studiums als auch den Eintritt in eine berufliche Ausbildung.
Auf dem Weg dahin fördert das THG einen Prozess der fachlichen, personalen und sozialen Bildung. Dazu vermittelt es solides Grundlagenwissen, führt hin zu selbstständigem Lernen und Arbeiten und differenzierter Reflexions- und Urteilsfähigkeit.
Die Schüler werden bei der Entwicklung, Entfaltung und Nutzung ihrer individuellen Fähigkeiten angeregt und angeleitet, um sich ihrer persönlichen Möglichkeiten und Grenzen bewusst zu werden. Sie lernen, ihre Bereitschaft und Fähigkeit auszubilden, sich mit anderen zu verständigen, zu kooperieren sowie tolerant und solidarisch miteinander umzugehen.
2.3 Voraussetzungen für einen erfolgreichen Schulbesuch
Damit die Schüler die von der Gesellschaft erwarteten Bildungs- und Erziehungsziele erreichen können, sollten sie bereits beim Eintritt in das THG einige grundlegende Fähigkeiten und Verhaltensweisen mitbringen. Dazu gehören neben den intellektuellen Voraussetzungen u. a. der Wille zur
Genauigkeit, Konzentrations- vermögen und Ausdauer. Notwendig sind auch Motivation, Neugier, Kreativität und Zuverlässigkeit.
2.4 Prinzipien des Lehrens und Lernens
Der Unterricht am Gymnasium baut auf den in der Grundschule erworbenen Fähigkeiten und Kenntnissen auf. Altersgerecht werden die Schüler an wissenschaftspropädeutische Verfahrensweisen herangeführt.
Ausgehend vom Prinzip der Anschaulichkeit stehen zunächst elementare Gegenstände und vereinfachte Vorgehensweisen im Vordergrund des Unterrichts. Durch zunehmende Abstraktion werden die Schüler befähigt, komplexere Zusammenhänge zu erkennen und Lösungswege zu finden. Dabei wird immer wieder auf das zurückgegriffen, was die Schüler aus ihrer Lebenserfahrung mit in den Unterricht einbringen.
Sie werden zunehmend lernen, an der Planung des Unterrichts - im Rahmen der Richtlinien - teilzunehmen. Methodenvielfalt und Wechsel der Arbeits- und Sozialformen sind Kennzeichen eines jeden Faches. Übung und Wiederholung sind wesentliche Elemente allen Lernens.
Das THG ist einem pädagogischen Leistungsprinzip verpflichtet, das Leistungsanforderungen mit pädagogischer Förderung verbindet. Regelmäßige, nachvollziehbare Leistungsbewertungen in allen Fächern ermöglichen es jedem Schüler, seine eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten einzuschätzen und das Lernverhalten danach auszurichten. Den Eltern werden dadurch wichtige Hilfen für weitere Schullaufbahnentscheidungen gegeben.
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