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Schulprogramm - Qualitätssicherung und -entwicklung

10.1 Formen der Evaluation
10.2 THG-Schulbarometer
10.3 Corporate Identity
10.4 Lehrerfort- und -weiterbildung

Für eine kontinuierliche und systematische Qualitätssicherung und - entwicklung ist es notwendig, möglichst viele Bereiche schulischen Lebens durch den Prozess der Evaluation zu erfassen:

Rückmeldungen über Zielsetzungen und Prozesse, über Ergebnisse und daraus resultierende Wirkungen der schulischen Arbeit führen zu einer kritischen Reflexion der Ziele und Ergebnisse.

Es zeigen sich einerseits deutliche Stärken pädagogischer Arbeit, andererseits Hinweise, die eine Verbesserung der Unterrichtsqualität erfordern.

Daher bildet die Erarbeitung eines Evaluationskonzeptes einen Schwerpunkt des Schulprogramms. An der Entwicklung dieses Konzepts, an seiner Durchführung und Auswertung sind Lehrer, Schüler und Eltern beteiligt.

10.1 Formen der Evaluation

Folgende Formen der Evaluation stärken den Diskurs über didaktische Konzepte, Leistungsanforderungen, Lernergebnisse und Beurteilungsmaßstäbe:

Selbstreflexion des eigenen Unterrichts,
systematische Beratung über die Wirksamkeit vereinbarter Methoden,
Teilnahme an internen und externen Evaluationsmaßnahmen,
Teilnahme an Wettbewerben,
Diskussion über die erzielten Qualitätsstandards in den schulischen Gremien,
Aufbau einer Kultur des Lehrer-, Schüler- und Elternfeedbacks,
Reflexion über Stärken und Schwächen von Organisationsstrukturen und Verwaltungsabläufen.

Konkret empfehlen sich u. a.:

Beratung wie intensiver Austausch über inhaltliche und methodische Standards durch Vergleichs- und Parallelarbeiten,
kontinuierliche Überprüfung und Weiterentwicklung fachdidaktischer, fachmethodischer und Bewertungsstandards.

Ergebnisse der internen Evaluation berücksichtigend, schreibt im Auftrag der Schulkonferenz eine von ihr zu bestimmende Steuerungsgruppe das Schulprogramm fort.

10.2 THG-Schulbarometer

Anfang des Schuljahres 2003/04 bildete sich am THG eine Evaluationsgruppe aus Eltern, Lehrern und Schülern, die mit Hilfe des „Schulbarometers“ des Instituts für Bildungsforschung Dortmund Fragebögen für alle drei Gruppen ( Eltern, Lehrer, Schüler ) entwickelte.

Die Fragebögen enthalten neun Fragen zu den Bereichen „Lehren“, „Lernen“ sowie „Lebensraum Klasse und Schule“ (vgl. Anhang).

Die Befragung erfolgte zu Beginn des Schuljahres 2004/05 erstmalig und wurde anschließend in der Evaluationsgruppe kritisch gesichtet und ausgewertet.

Nach der Vorstellung der Ergebnisse in den Gremien wurde übereinstimmend der Beschluss gefasst, in den folgenden Schuljahren regelmäßig die Fragebogenaktion zu wiederholen.

Dabei soll der Fragebogen in den wesentlichen Teilen unverändert bleiben, damit eine valide Messung der Veränderungen zu den Vorjahren möglich wird.

10.3 Corporate Identity

Das Erscheinungsbild des THG in der Öffentlichkeit beruht nicht allein auf dem Eindruck, den Eltern und Schüler durch den unterrichtlichen Alltag sowie außerunterrichtliche Aktivitäten gewinnen. Selbstverständnis und Erscheinungsbild - auch unter dem Begriff der Corporate Identity bekannt - werden zudem durch eine nicht unbeträchtliche Anzahl weiterer Elemente bestimmt.

So bedient sich auch das THG dieser Möglichkeiten. U. a. wirken der haus- und ortstypische Briefkopf, das THG-T-Shirt, die Schulfahne, die Homepage, das Schul-Logo, der Flyer und das Jahrbuch ebenso wie der Sponsorenlauf, das Sommerfest und das Ehemaligentreffen an der gezielten Ausprägung von Selbstverständnis und Erscheinungsbild unserer Schule mit.

10.4 Lehrerfort- und -weiterbildung

Die Qualität der Bildungs- und Erziehungsarbeit hängt sehr stark von der Professionalität der Lehrenden ab. Professionalität setzt gute Ausbildung und ständige Fort- und Weiterbildung voraus.

Die Fortbildungen sollen
Fachkompetenz,
Methodenkompetenz,
Medienkompetenz,
Sozialkompetenz und
Personalkompetenz
der Lehrenden fördern.

Sie finden auf individueller (Lehrer), gruppenspezifischer (Fachkonferenzen) und systembezogener Ebene (gesamte Schule / gesamtes Kollegium) statt.

Es soll eine Steuerungsgruppe aus drei Lehrern gebildet werden, die die Fortbildungsanliegen im Einvernehmen mit der Schulleitung organisiert. Die grundsätzlichen Entscheidungen trifft die Lehrerkonferenz.

Seit dem Schuljahr 2004/05 fällt der Bereich „Fortbildung“ in den Verantwortungsbereich der einzelnen Schulen. Jeder Schule steht hierfür ein festgesetztes Budget zur Verfügung, dessen Höhe sich u. a. aus der Anzahl der Schüler und Lehrkräfte einer Schule ergibt.

Damit die begrenzten Mittel möglichst der gesamten Schule zu Gute kommen, wird vorgeschlagen, pro Schuljahr mindestens einen so genannten Pädagogischen Tag für das Lehrerkollegium einzuplanen, an dem - wie in der Vergangenheit bereits geschehen - an gemeinsam zuvor festgelegten Themen gearbeitet wird. Die Themen werden von der Lehrerkonferenz gegen Ende eines Schuljahres für das folgende Schuljahr bestimmt. Die Terminsetzung erfolgt danach in Absprache mit der Schulleitung und den Referenten.