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Mathematikum: Mathematik zum Anfassen

Der Flyer zur Ausstellung kann hier als pdf-Datei heruntergeladen werden (370 KB).
3000 Besucher konnte das THG zur Ausstellung „Mathematik zum Anfassen“ im März 2006 begrüßen.
Mathematik zum Anfassen" ist der Titel einer Wanderausstellung des Mathematikums in Gießen, die mit 25 Exponaten in den Räumen des Theodor-Heuss-Gymnasiums zu sehen war.
Die Ausstellung wählt nicht den Weg über Computersimulation, sondern stellt den Besuchern interaktive Exponate zur Verfügung.
Die Besucher werden nicht mit Formeln, Symbolen und Gleichungen konfrontiert, sondern führen alleine oder in Gruppen selbstständig Experimente durch. So erleben sie direkt und unmittelbar mathematische Phänomene.
Es gibt kein Schild "Nicht berühren". Im Gegenteil: Die Exponate sollen angefasst werden. Das Experiment spielt sich zwischen Exponat und Besucher ab.
Zur Eröffnung der Ausstellung „Mathematik zum Anfassen“ im THG erschien die Schulministerin, Frau Sommer, persönlich.
Nach einem Begrüßungswort durch den Schulleiter Herrn Beyer ergriff Frau Sommer das Wort. Mit viel Witz und Charme hob sie die Bedeutung der Mathematik hervor und betonte die Wichtigkeit, dieses scheinbar weltfremde Fach Schülern durch interaktiven Exponate nahe zu bringen
Der Initiator der Wanderausstellung, Prof. Dr. Beutelspacher, ließ es sich nicht nehmen, Frau Sommer die einzelnen Exponate zu erklären.
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Während vormittags Schulklassen aus z. T. weit entfernt liegenden Städten die Ausstellung besuchten, begaben sich nachmittags ganze Familien auf die Spuren mathematischer Phänomene.
Begeistert puzzelten die Besucher, bauten Körper, beobachteten schillernde Seifenhäute, stellten sich in ein Riesenkaleidoskop oder setzten ihren Ehrgeiz daran, die Leonardobrücke aufzubauen.
Einzelne Gruppen diskutierten heftig darüber, warum die eine Kugel schneller als die andere rollte. |
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So sprach man über Mathematik, ohne dass einem dies bewusst wurde. Es wurden Antworten gesucht und auch gefunden. Ob sie richtig waren oder nicht, spielte eine zweitrangige Rolle.
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Prof. Dr. Beutelspacher, der Leiter der Wanderausstellung, meinte dazu: „Man beginnt, sich unmittelbar Antworten zu geben – es stellt sich nach dem Besuch der Ausstellung ein Gefühl der Befriedigung ein, wenn man auch nur eines der Probleme für sich erkannt hat.“ |
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Man sah viele zufriedene Gesichter und es bestätigte sich damit, was Prof. Beutelspacher vorhersagte: „Man geht glücklicher nach Hause als man gekommen ist!“
Anlässlich der Mathematik-Ausstellung fanden im THG zahlreiche Vorträge für Unter- und Oberstufe statt.
Professoren aus den Universitäten Düsseldorf, Wuppertal und Gießen referierten über verschiedene Themen aus dem Bereich der Mathematik.
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