Im Rahmen der Lernpartnerschaft zwischen dem
Theodor-Heuss-Gymnasium und der Firma Kuhn-Edelstahl
besuchten am 26. und 27. Mai 2008 die Schülerinnen und Schüler des
Physik-Kurses der 11. Jahrgangstufe die Versuchsabteilung des Unternehmens.
Den Schülerinnen und Schülern bot sich die Gelegenheit
Einblicke in die Qualitätssicherung und Materialprüfung des
Unternehmens zu erhalten. Nach einer kurzen Einführung wurden vier verschiedene
Versuche zur Materialprüfung durchgeführt, ein Zugversuch, ein
Kerbschlagversuch, eine Härteprüfung nach Brinell und eine
Ultraschallprüfung.
In der Einführung erfuhren die Schülerinnen und Schüler, dass
Stähle verschiedenen Ansprüchen genügen müssen.
Beispielsweise zeichnen sich Nickel-Chrom-Molybdän-Legierungen auch bei
erhöhten Temperaturen durch sehr gute Korrosionsbeständigkeit in
reduzierenden, wie auch oxidierenden Medien aus. Nickel-Eisen-Chrom-Legierungen
sind besonders hitzebeständig. Die Härte des Stahls ist in erster Linie
von dem Gittermodell des Kristalls abhängig. In den Versuchen wurden die
Legierungen Austenit und Martensit unterschieden.
In den Versuchen kam heraus, dass austenitische Legierungen sich durch
Verformbarkeit und Elastizität, nicht jedoch durch Härte auszeichnen.
Martensitzeichnet sich dagegen durch besondere Härte aus.
Zu den Versuchen gibt es jeweils einen von den Schülerinnen und
Schülern verfassten Bericht in Form eines PDF-Dokuments.
Härtemessung
Zugversuch
Kerbschlagversuch
Ultraschallprüfung
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