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Religiöse Themen in
Computerspielen
Jugendliche gehen selten in die Kirche. Wenn das so ist, stellt sich die Frage, woher sie ihre Bilder von Religion bekommen, was sie beeinflusst, wie sie sich eine Meinung vom Göttlichen, vom Glauben und der Kirche bilden.
Viel häufiger als auf der Krichenbank sitzen vor allem männliche Jugendliche vor dem Computermonitor. Wie wird die Religion hier dargestellt und welche Auswirkungen kann das auf die Spieler haben?
Dieser Frage ist der Kurs evangelische Religion in der Jahrgangsstufe 10 nachgegangen und trägt hier eine Übersicht und mögliche Antworten zusammen.
Auswirkungen auf die Spieler:
Die Spieler wollen die Macht, die sie im Spiel
ausüben können auch in der
Realität anwenden. Sie möchten sich in die Rolle des Gottes bzw. Helden
versetzen, um dessen Fähigkeiten und Einfluss zu ergründen und sich selber als
solcher fühlen zu können. Das Entscheiden über Leben und Tod, über Schmerz und
Leid usw. gibt dem Spieler ein Gefühl von Überlegenheit.
Ist
der Spieler leicht beeinflussbar, so könnte es passieren, dass er die im Spiel
angenommenen Verhaltensmuster (gut/böse) in gewissem Maße auf die Realität zu
übertragen versucht.
Jedoch
muss er dabei einsehen, dass er nicht über die Handlungsfreiheit bzw. –gewalt, welche ihm im Spiel erlaubt ist, verfügt.
Außerdem
muss er das 1. Gebot der Bibel bedenken: „Ich bin der Herr, dein Gott, du
sollst keine anderen Götter haben neben mir.“
Könnte
er mit dem Brechen dieses Gebotes etwa den Zorn Gottes auf sich ziehen...?
Fazit:
Insgesamt lässt sich festhalten, dass Religion in den
meisten Computerspielen lediglich eine Randerscheinung ist.
Bis auf wenige Ausnahmen, wie "Black & White"
stellen die religiösen Motive in Cmputerspielen nur
einen Begleiteffekt dar, der das Spiel
umfangreicher gestalten soll. Pädagogisch wertvoll sind diese Motive meistens
nicht.
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