Nadja Lehmann, RGA vom 10.06.2011

Das Theodor-Heuss-Gymnasium (THG) vermeldet gleich zwei Erfolge seiner Schüler. Zum einen ist da Carolin Wefer: Die Abiturientin errang nun einen Förderpreis beim Geschichtswettbwerb des Bundespräsidenten.

Sie hatte sich mit dem Einzelbeitrag „Die Insolvenz der I. D. Herstatt KGaA Köln“ beteiligt. „In ihrem umfangreichen Beitrag hat Carolin Wefer die Insolvenz der Herstatt-Bank im Jahre 1974 untersucht, die nachfolgenden Prozesse der Jahre 1979 und 1984 analysiert, die Gründung eines Einlagensicherungsfonds der Banken als Folge der Insolvenz dargestellt sowie in diesem Zusammenhang einen Blick auf die Bankenkrise 2008 und die Geschehnisse um die Sal. Oppenheim-Bank 2010/11 geworfen“, schreibt Schulleiter Matthias Fischbach-Städing.

An der Ausschreibung „Ärgernis, Aufsehen, Empörung: Skandale in der Geschichte“ haben sich in NRW 977 Schülerinnen und Schüler mit 361 Beiträgen beteiligt. Davon werden 79 Beiträge mit einem Preis für den Landessieg, 79 Arbeiten mit einem Förderpreis ausgezeichnet.

Am Experimentalwettbewerb „Chemie entdecken“, den ein gleichnamiger Arbeitskreis an der Universität zu Köln ausrichtet, nahmen dieses Jahr rund 3 600 Schülerinnen und Schüler aus Nordrhein-Westfalen teil. Auch Johanna Splittgerber aus der Jahrgangsstufe 8 des THG gehörte dazu. Zu der gestellten Aufgabe „Gips mit Grips“ hatte sie eine experimentell erstellte Lösung eingesandt. „Diese Ausarbeitung wurde nun voll anerkannt“, freut sich Fischbach-Städing.

Einerseits mit einer Urkunde, die den Vermerk „Mit ausgezeichnetem Erfolg“ trägt und andererseits mit einem noch nicht bezeichneten Geschenk. Beides wird in einer Feierstunde im Kurt-Adler-Hörsaal der Kölner Uni am 6. Juli überreicht.