Die sechzehn teilnehmenden Schülerinnen und Schüler bewarben sich im vergangen Schuljahr für das Erasmus-Projekt mit der Lerbäckskolan in Lund rund um das Thema Diversität und Demokratie. Der Besuch der schwedischen Partner fand bereits vom 2. Mai bis zum 10. Mai 2022 statt.

Nach vier Monaten stand nun die Reise nach Schweden für die deutschen Schülerinnen und Schüler an. Am Dienstagmorgen um 7:30 Uhr versammelte man sich zusammen mit Herrn Flamme und Frau Lange am Bahnhof in Wuppertal-Oberbarmen und brach um 8:50 Uhr mit dem Zug auf. Nach einer dreizehnstündigen Zugfahrt kam die Gruppe dann endlich um 21.20 Uhr in Lund an.

Am ersten Tag wurden die Schülerinnen und Schüler aus Deutschland herzlich von den Schweden mit Zimtschnecken und Säften willkommen geheißen. Nach den leckeren Zimtschnecken wurden die deutschen Schülerinnen und Schüler von ihren Austauschpartnern durch die Schule geführt. Sie besuchten nicht nur den Pausenhof, sondern auch einzelne, normale Klassenräume. Sie besuchten auch die kleine Schreinerei, die große Mensa für die Mittagspausen, sowie die Küche, wo die Schülerinnen und Schüler im Kochen unterrichtet werden. Nach der Führung gingen alle zusammen in die große Mensa und ließen sich ihr Mittagessen schmecken. Nach der kleinen Stärkung ging es für die Gäste mit in den Englischunterricht der Stufe neun, wo sie den Unterricht für eine Stunde beobachten konnten. Später wurden sie dann in kleine Gruppen aufgeteilt, um gemeinsam eine Stadtrallye zu absolvieren, wo sie sich die Sehenswürdigkeiten von Lund ansehen konnten.

Am Donnerstag wurden die Schülerinnen und Schüler in kleine Gruppen aufgeteilt. Diese Gruppen sollten sich mit dem Thema „Fake News“ auseinandersetzen und einen eigenen kleine Film über das Thema drehen. Vorher gab es aber auch eine Einführung zu dem Thema von den Kolleginnen Bodil und Hilda, die da das Projekt mit unterstützten. Nach dem Essen in der Schule wurden die einzelnen Gruppen von Bodil darin unterrichtet, wie man einen Film mit einer Green Screen dreht und anschließend bearbeitet. Die ersten Gruppen fingen schon kurz darauf an zu drehen, nachdem sie ihren Plan fertig hatten. Als letztes wurden die Teilnehmer dazu beauftragt, in ihren kleinen Gruppen Umfragen zum Thema „Fake News“ in den einzelnen Klassen zu durchzuführen.

Am Freitag unternahm die Projektgruppe zusammen mit den Lehrern einen Ausflug in die Stadt Helsingborg. Dort ging es zuerst zum Dunkers Kulturhaus mit dem Ausstellungsthema „Aquanauts“. Während des Besuches mussten die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen einige Fragen zu den Aquanauts beantworten. Nach etwa einer Stunde wurden sie von den Lehrern entlassen und sie durften sich ganze drei Stunden frei in der Stadt bewegen. Am Anfang trennte sich die große Gruppe. Die einen gingen in das Stadtzentrum, während die anderen die Sehenswürdigkeiten besuchten. Nach knappen zwei Stunden fanden sich alle wieder und beschlossen, gemeinsam zum Schloss Slottshagen zu gehen, von wo aus man einen hervorragenden Blick auf Helsingborg hat. Nach den drei Stunden in der Stadt fuhr die Gruppe auch schon wieder mit dem Zug zurück nach Lund und alle konnten den restlichen freien Nachmittag genießen. Einige trafen sich nochmal am späten Abend für einen Filmabend.

Am Wochenende unternahmen die Austauschpartner etwas mit ihren Gastfamilien. Viele gingen auf das Stadtfest „Kulturnatten“, während andere mit ihren Gastfamilien in die große Stadt Malmö fuhren, wo man einen schönen Blick auf die Öresundbrücke nach Dänemark hat.

Am folgenden Montag war dann auch schon der letzte Tag des Erasmus-Projektes. Am Vormittag stellten die Schülerinnen und Schüler ihre Filme über „Fake News“ und Präsentationen über die Aquanauts sowie die Umfrageergebnisse fertig. Diese wurden dann nach dem Mittagessen in der Schule vorgetragen. Am Nachmittag hatten die Schülerinnen und Schüler etwas Zeit, um ihre Koffer zu packen. Gegen 17:30 Uhr war dann das letzte Treffen am Restaurant Rosegarden in Lund. Dort bedienten sich die Schülerinnen und Schüler am asiatischen Buffet und unterhielten sich über die Woche in Schweden. Nach dem Essen gab es noch eine kleine Überraschung für die deutschen und die schwedischen Schülerinnen und Schüler. Alle zusammen stiegen in einen Bus, ohne zu wissen, wohin es gehen sollte. Am Ende entpuppte sich die Überraschung der zwei schwedischen Lehrerinnen als ein kleiner privater Flipperkeller. Nur ein paar Minuten nach dem Eintreffen der Schülerinnen und Schüler waren auch schon die meisten Flipper von diesen besetzt. Ganze zwei Stunden spielten die Schülerinnen und Schüler an den Automaten und versuchten, gegenseitig ihre Rekorde zu brechen. Am späten Abend gegen 22:00 Uhr wurden dann alle von ihren Gastfamilien abgeholt und nach Hause gebracht.

So endete der letzte Tag in Schweden, bevor es dann um 9:19 Uhr am nächsten Tag zunächst zum Hauptbahnhof in Kopenhagen ging, von wo aus die Zugfahrt nach Hause fortgesetzt wurde.

Um 22:18 Uhr kamen die sechszehn Schülerinnen und Schüler dann wieder am Bahnhof von Wuppertal-Oberbarmen an.

Von Isabell Nickisch und Adina Windgaßen